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getäuscht hat sich die taube.
sie hat sich getäuscht.
um nach norden zu fliegen, flog sie nach süd.
sie glaubte der weizen sei wasser.
sie hat sich getäuscht.
sie glaubte das meer sei der himmel,
die nacht sei früher morgen.
sie hat sich getäuscht.
die sterne seien tau,
die hitze schneegestöber.
sie hat sich getäuscht.
dein rock sei deine bluse,
in deinem herzen sei ihr nest.
sie hat sich getäuscht.
(sie schlief am ufer. — du
auf der spitze eines zweiges.)
rafael alberti
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16.05.2012
09.01.2012
der gute engel
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es kam der, den ich liebte,
der, den ich gerufen.
nicht jener, der schutzlose himmel fegt,
gestirne ohne unterschlupf,
monde ohne heimat,
schnee.
schnee, wie er einer hand entrieselte,
ein name
ein traum,
eine stirn.
nicht jener, der sich den tod
ums haar geschlungen hat.
der, den ich liebte.
ohne die lüfte zu schrammen,
ohne blätter zu ritzen oder fenster zu rütteln.
jener, der sich die stille
ums haar geschlungen hat.
um hier, ohne mir wehzutun,
ein flussbett lieblichen lichts in meiner brust zu
graben und meine seele schiffbar zu machen.
rafael alberti
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es kam der, den ich liebte,
der, den ich gerufen.
nicht jener, der schutzlose himmel fegt,
gestirne ohne unterschlupf,
monde ohne heimat,
schnee.
schnee, wie er einer hand entrieselte,
ein name
ein traum,
eine stirn.
nicht jener, der sich den tod
ums haar geschlungen hat.
der, den ich liebte.
ohne die lüfte zu schrammen,
ohne blätter zu ritzen oder fenster zu rütteln.
jener, der sich die stille
ums haar geschlungen hat.
um hier, ohne mir wehzutun,
ein flussbett lieblichen lichts in meiner brust zu
graben und meine seele schiffbar zu machen.
rafael alberti
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