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21.08.2017

ordnung.

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nur ein mensch, der mit der welt nicht eins ist,
braucht ordnung, um nicht unterzugehen.


max frisch
[aus: mein name sei gantenbein]
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13.01.2013

unsere sehnsucht ...






unsere sehnsucht nach welt, unser verlangen nach den grossen und flachen horizonten, nach masten und molen, nach gras auf den dünen, nach spiegelnden grachten, nach wolken über dem offenen meer; unser verlangen nach wasser, das uns verbindet mit allen küsten dieser erde; unser heimweh nach der ferne.

max frisch
[aus: tagebuch 1946 – 1949 – suhrkamp]
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06.04.2012

man kann ...

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man kann sich nicht niederschreiben.
man kann sich nur häuten.


max frisch

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03.07.2011

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wir könnten menschen sein -
einst waren wir schon kinder.
wir sahen schmetterlinge,
wir standen unter dem silbernen wasserfall.
wir sahen den huschenden glanz im innern der muschel,
wir sahen alles.
wir hielten die muschel ans ohr.
wir hörten das meer.
wir hatten zeit


max frisch

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23.05.2011

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unsere sehnsucht nach welt, unser verlangen nach den grossen und flachen horizonten, nach masten und molen, nach gras auf den dünen, nach spiegelnden grachten, nach wolken über dem offenen meer; unser verlangen nach wasser, das uns verbindet mit allen küsten dieser erde; unser heimweh nach der ferne.


max frisch
[aus: tagebuch 1946 – 1949 – suhrkamp]
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15.05.2011

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die beste und sicherste tarnung ist immer noch die blanke und nackte wahrheit.
die glaubt niemand.


max frisch
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