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25.02.2012

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wären die richtungen klarer,
wüssten wir vergeblich,
was wogegen sich setzen liesse.


helwig brunner

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16.12.2011

baumschule

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es ist müssig, unterschiede
zu machen, wo welche sind,

also lass dich umarmen
samt dem baum, an dem du lehnst,

lass uns das wurzeln erlernen,
ein wäldchen sein zu dritt


helwig brunner
gefunden bei fixpoetry

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21.02.2011

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unkenntlich der salzton,
aufgelöst in diesem vermuteten
zusammeklang: die notwendigkeit,
sagst du, die unvermeidliche hoffnung,
das tausendunderste echo gegen die
tausendste wiederholung des einen,
das schon um eins zuviel ist und
so laut, dass keiner es hört.


helwig brunner
[aus: gehen | schauen | sagen, gedichte - steirische verlagsgesellschaft]
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16.11.2010

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ein paarmal sagst du wird es noch so sein -
ein herbst der alles von sich streift als wärs
genug - ein wechselspiel - das nun mit uns
es bunter treibt - wie laub uns fallen lässt
als wär genüge schon getan - und ausgelebt
was sich noch farbig in den adern staut


helwig brunner
[aus: grazer partituren]

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