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am strande
heute sah ich wieder dich am strand
schaum der wellen dir zu füssen trieb
mit dem finger grubst du in den sand
zeichen ein, von denen keines blieb.
ganz versunken warst du in dein spiel
mit der ewigen vergänglichkeit
welle kam und stern und kreis zerfiel
welle ging und du warst neu bereit.
lachend hast du dich zu mir gewandt
ahntest nicht den schmerz, den ich erfuhr
denn die schönste welle zog zum strand
und sie löschte deiner füsse spur.
marie luise kaschnitz
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26.08.2011
20.02.2011
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fragmentarisch
das sichtbare das
unauffindbare das
nicht mehr vorhandene das
vergessene ich.
marie luise kaschnitz
[aus: ziemlich viel mut in der welt, gedichte und geschichten - insel verlag]
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fragmentarisch
das sichtbare das
unauffindbare das
nicht mehr vorhandene das
vergessene ich.
marie luise kaschnitz
[aus: ziemlich viel mut in der welt, gedichte und geschichten - insel verlag]
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13.02.2011
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dir zum gedächtnis dann
mein wiegendes sommergras
dir zum dank
meine blutende rose
dir zur ehre
mein fliegendes abendrot
dir zuliebe
meine tränen
marie luise kaschnitz
dir zum gedächtnis dann
mein wiegendes sommergras
dir zum dank
meine blutende rose
dir zur ehre
mein fliegendes abendrot
dir zuliebe
meine tränen
marie luise kaschnitz
29.10.2010
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tritte des herbstes
du lieber herbst
das laub
noch heiss vom sommer
und leuchtet feurig
dann im wind
die feinen
knöchernen tritte
zweigauf
zweigab.
marie luise kaschnitz
[gefunden bei gabi anna c/o fotocommunity - hier klicken führt zum bild dazu]
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tritte des herbstes
du lieber herbst
das laub
noch heiss vom sommer
und leuchtet feurig
dann im wind
die feinen
knöchernen tritte
zweigauf
zweigab.
marie luise kaschnitz
[gefunden bei gabi anna c/o fotocommunity - hier klicken führt zum bild dazu]
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