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die erde ist wie ein kind, das gedichte weiss ...
rainer maria rilke
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04.02.2019
03.12.2018
kurz gesagt.
die katzen sind katzen, kurz gesagt, und ihre welt ist die der katzen, von einem ende zum andern.
rainer maria rilke
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19.01.2018
eines tages.
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eines tages alt sein und noch lange nicht alles verstehen,
nein,
aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenhängen
mit fernem und unsagbarem bis in die sterne hinein!
rainer maria rilke
aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenhängen
mit fernem und unsagbarem bis in die sterne hinein!
rainer maria rilke
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12.01.2018
nur manchmal ...
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nur manchmal,
während wir so schmerzhaft reifen,
dass wir beinahe daran sterben,
erhebt sich aus allem,
was wir nicht begreifen,
ein gesicht und sieht uns strahlend an.
rainer maria rilke
[aus: an die prinzessin, 1906][.
nur manchmal,
während wir so schmerzhaft reifen,
dass wir beinahe daran sterben,
erhebt sich aus allem,
was wir nicht begreifen,
ein gesicht und sieht uns strahlend an.
rainer maria rilke
[aus: an die prinzessin, 1906][.
06.01.2013
dem dichter ...
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rainer maria rilke
[aus: ur-geräusch]
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dem dichter muss das vielfältig einzelne gegenwärtig bleiben, er ist angehalten, die sinnesausschnitte ihrer breite nach zu gebrauchen, und so muss er auch wünschen, jeden einzelnen so weit als möglich auszudehnen, damit einmal seiner geschürzten entzückung der sprung durch die fünf gärten in einem atem gelänge.
rainer maria rilke
[aus: ur-geräusch]
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12.08.2012
02.08.2012
und vor sich, den sommer.
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nicht nur die morgen alle des sommers -, nicht nur
wie sie sich wandeln in tag und strahlen vor anfang.
nicht nur die tage, die zart sind um blumen, und oben,
um die gestalteten bäume, stark und gewaltig.
nicht nur die andacht dieser entfalteten kräfte,
nicht nur die wege, nicht nur die wiesen im abend,
nicht nur, nach spätem gewitter, das atmende klarsein,
nicht nur der nahende schlaf und ein ahnen, abends...
sondern die nächte! sondern die hohen, des sommers,
nächte, sondern die sterne, die sterne der erde.
rainer maria rilke
[aus: die siebente duineser elegie]
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nicht nur die morgen alle des sommers -, nicht nur
wie sie sich wandeln in tag und strahlen vor anfang.
nicht nur die tage, die zart sind um blumen, und oben,
um die gestalteten bäume, stark und gewaltig.
nicht nur die andacht dieser entfalteten kräfte,
nicht nur die wege, nicht nur die wiesen im abend,
nicht nur, nach spätem gewitter, das atmende klarsein,
nicht nur der nahende schlaf und ein ahnen, abends...
sondern die nächte! sondern die hohen, des sommers,
nächte, sondern die sterne, die sterne der erde.
rainer maria rilke
[aus: die siebente duineser elegie]
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