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18.09.2019

ich gehe.

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ich gehe. komme an. gehe weiter.
im tag liegt zerbrechlichkeit.

marianne büttiker
[aus: unter hemingways bäumen, edition buschö & neue galerie 6]

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25.08.2011

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das blau verfing sich im himmel.


marianne büttiker

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15.04.2011

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marianne büttiker



桜, sakura. zephir. wer wählt die worte im mensch, diese, die er spricht? die amsel ist ihr lied, dachte ich, und diese verknüpfung, diese tagflügel, über das wasser hin, windgenährt, zerzaust, das helle im licht und dazwischen wolken, die sich über den himmel schieben, so schien es, dachte ich, ein luftzug spielt mit den blättern eines vergangenen jahres, ihr knistern, ihr klicken, als würden sie, als wollten sie, sich ihm, noch einmal, hingeben, ihre geschichte erzählen, ihr dasein bekunden, sie tanzen. und abschied. so schmerzlos, so sanft wiegend im frühlingswind, während die amsel singt, dann warnt, zeternd im geäst des jungrüns verschwindet, eine möwe klagt, am fernen ufer, das ende eines langen winters, den schnee noch im gefieder und sommernah, der mauersegler.


marianne büttiker
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19.12.2010

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enzyklopädie der kleinen dinge textzeilen und klagelied. -einen garten anlegen,- an dem die schiffe landen, eine parkanlage für unbenannte, unbestimmte pflanzen. was würde geschehen, wenn ich dir mein staunen schenken würde, das staunen über die dinge der welt, über alles, was wächst, über alles, was man findet; käfer, gräser, wolken, bäume und ozeane, die luft und ihre vögel, das wasser und seine spiegelung, die zeit und ihre gegenwart, das hören im sehen und die schritte die man geht? wir würden schweigen und einen berg hinaufsteigen, auf seinem rücken dem himmel entgegenbalancieren und denken, der berg sei ein wal und die vögel fische und der regen ein gesang.


marianne büttiker
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