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ich werde die fische vom land wieder ins wasser treiben
ich werde den bienen ihr geheimnis ablauschen
ich will der sonne unterwegs rätsel aufgeben
die berge müssen endlich in ruhe schlafen können
und die schmetterlinge zwischenfallsloser reisen
ich werde die meere kitzeln bis sie sich schütteln vor lachen
mit alten taschenlampen glühwürmchen verführen und die wälder erschrecken
ich werde die wale aus dem konzept bringen wenn sie singen
werde das eis befragen ob es noch weiss wie es war als wasser
ich will eine wärmere farbe für alles was wächst
die antilopen sollen besser auf ihre ernährung achten
und die frösche endlich laufen lernen
ich will die erde wieder flach und die menschen vergesslich
einfach anders als die steine
die merken sich alles
andreas münzner
[aus: die ordnung des schnees, gedichte - zu klampen]
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13.08.2012
20.03.2012
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eisensteine aneinander reiben
bis ein schmetterling kommt und zuhört
ein wort aus dem schwimmbad, das nachhallt
auf dem handrücken nachhause tragen
an der rinde riechen, welche äpfel
du mehrmals essen kannst
mit geschlossenen augen durch die menge gehen
dem dorn nach in deinem bauch
die knochen zurückgeben vor dem abflug
blank gereinigt
aufhören zu würfeln
andreas münzner
[aus: die ordnung des schnees, gedichte - zu klampen, edition postskriptum]
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eisensteine aneinander reiben
bis ein schmetterling kommt und zuhört
ein wort aus dem schwimmbad, das nachhallt
auf dem handrücken nachhause tragen
an der rinde riechen, welche äpfel
du mehrmals essen kannst
mit geschlossenen augen durch die menge gehen
dem dorn nach in deinem bauch
die knochen zurückgeben vor dem abflug
blank gereinigt
aufhören zu würfeln
andreas münzner
[aus: die ordnung des schnees, gedichte - zu klampen, edition postskriptum]
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02.05.2011
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ich werde die fische vom land wieder ins wasser treiben
ich werde den bienen ihr geheimnis ablauschen
ich will der sonne unterwegs rätsel aufgeben
die berge müssen endlich in ruhe schlafen können
und die schmetterlinge zwischenfallsloser reisen
ich werde die meere kitzeln bis sie sich schütteln vor lachen
mit alten taschenlampen glühwürmchen verführen und die wälder erschrecken
ich werde die wale aus dem konzept bringen wenn sie singen
werde das eis befragen ob es noch weiss wie es war als wasser
ich will eine wärmere farbe für alles was wächst
die antilopen sollen besser auf ihre ernährung achten
und die frösche endlich laufen lernen
ich will die erde wieder flach und die menschen vergesslich
einfach anders als die steine
die merken sich alles
andreas münzner
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ich werde die fische vom land wieder ins wasser treiben
ich werde den bienen ihr geheimnis ablauschen
ich will der sonne unterwegs rätsel aufgeben
die berge müssen endlich in ruhe schlafen können
und die schmetterlinge zwischenfallsloser reisen
ich werde die meere kitzeln bis sie sich schütteln vor lachen
mit alten taschenlampen glühwürmchen verführen und die wälder erschrecken
ich werde die wale aus dem konzept bringen wenn sie singen
werde das eis befragen ob es noch weiss wie es war als wasser
ich will eine wärmere farbe für alles was wächst
die antilopen sollen besser auf ihre ernährung achten
und die frösche endlich laufen lernen
ich will die erde wieder flach und die menschen vergesslich
einfach anders als die steine
die merken sich alles
andreas münzner
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15.01.2011
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fangspiel
du darfst dich nicht fangen lassen von
den türen immer barfuss gehen die
wimpern gestutzt nie mehr als dreimal
am selben tag dasselbe wort sagen
schon gar nicht ungeflüstert schneller
sein als alles elektrische in der küche die
alten rezepte mit blauen kräutern
aufmischen die goldmedaillen wenn die
gänse ziehen aus dem fenster werfen
oder in den fluss wo die forellen
springen jeden tag eine beere auch im
winter niemals vor einem fenster stehen
bleiben fotos allerhöchstens unter tag
weder ver- noch vorbeugungen immer
nur selber haschen und sich vor allem
nie berühren lassen von diesen bleichen
fingern im gebüsch
andreas münzner
[aus: zwischen den zeilen heft 24 – herausgegeben von urs engeler]
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fangspiel
du darfst dich nicht fangen lassen von
den türen immer barfuss gehen die
wimpern gestutzt nie mehr als dreimal
am selben tag dasselbe wort sagen
schon gar nicht ungeflüstert schneller
sein als alles elektrische in der küche die
alten rezepte mit blauen kräutern
aufmischen die goldmedaillen wenn die
gänse ziehen aus dem fenster werfen
oder in den fluss wo die forellen
springen jeden tag eine beere auch im
winter niemals vor einem fenster stehen
bleiben fotos allerhöchstens unter tag
weder ver- noch vorbeugungen immer
nur selber haschen und sich vor allem
nie berühren lassen von diesen bleichen
fingern im gebüsch
andreas münzner
[aus: zwischen den zeilen heft 24 – herausgegeben von urs engeler]
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