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in der gewaltigen romanischen kirche drängten sich die touristen im halbdunkel.
gewölbe klaffend um gewölbe und kein überblick.
kerzenflammen flackerten.
ein engel ohne gesicht umarmte mich
und flüsterte durch den ganzen körper:
»schäm dich nicht, mensch zu sein, sei stolz!
in dir öffnet sich gewölbe um gewölbe, endlos.
du wirst nie fertig, und es ist, wie es sein soll.«
ich war blind vor tränen
und wurde auf die sonnensiedende piazza hinausgeschoben
zusammen mit mr. und mrs. jones, herrn tanaka und signora sabatini,
und in ihnen allen öffnete sich gewölbe um gewölbe, endlos.
tomas tranströmer, † 26. März 2015
[aus: sämtliche gedichte. aus dem schwedischen von hanns grössel. münchen: hanser 1997]
gefunden bei lyrikline.