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i carry your heart with me (i carry it in
my heart) i am never without it (anywhere
i go you go, my dear; and whatever is done
by only me is your doing, my darling)
i fear
no fate (for you are my fate, my sweet) i want
no world (for beautiful you are my world, my true)
and it's you are whatever a moon has always meant
and whatever a sun will always sing is you
here is the deepest secret nobody knows
(here is the root of the root and the bud of the bud
and the sky of the sky of a tree called life; which grows
higher than the soul can hope or mind can hide)
and this is the wonder that's keeping the stars apart
i carry your heart (i carry it in my heart)
e. e. cummings
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29.02.2012
28.02.2012
27.02.2012
die ordnung der dinge.
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henry david thoreau
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diese wunderbare welt, in der wir leben, ist eher erstaunlich als bequem, eher schön als nützlich, eher ein gegenstand der andacht als der ausbeutung. die ordnung der dinge sollte daher geändert werden: der siebte tag sollte der tag der arbeit sein, der tag, an dem wir unseren lebensunterhalt im schweisse unseres angesichts verdienen. die übrigen sechs tage sollten festliche tage der liebe und der seele werden - eine zeit, in der wir durch diesen weiten garten streifen, um uns den sanften einflüssen und subtilen eingebungen der natur zu überlassen.
henry david thoreau
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26.02.2012
25.02.2012
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wären die richtungen klarer,
wüssten wir vergeblich,
was wogegen sich setzen liesse.
helwig brunner
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wären die richtungen klarer,
wüssten wir vergeblich,
was wogegen sich setzen liesse.
helwig brunner
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24.02.2012
der alte
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die späten jahre
ohne bitterkeit.
nicht mehr genötigt,
erklärungen abzugeben.
man steht einfach auf,
wenn es zu laut,
zu optimistisch
wird und geht
in ein anderes zimmer.
wer die tür aufklinkt
nach einiger zeit,
findet ein gesicht,
das blind
dem fenster zugewandt ist
- still, heiter -,
weiss nicht, soll
er sich wünschen,
so
zu überstehen.
rainer malkowski
[aus: vom rätsel ein stück, gedichte - suhrkamp]
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die späten jahre
ohne bitterkeit.
nicht mehr genötigt,
erklärungen abzugeben.
man steht einfach auf,
wenn es zu laut,
zu optimistisch
wird und geht
in ein anderes zimmer.
wer die tür aufklinkt
nach einiger zeit,
findet ein gesicht,
das blind
dem fenster zugewandt ist
- still, heiter -,
weiss nicht, soll
er sich wünschen,
so
zu überstehen.
rainer malkowski
[aus: vom rätsel ein stück, gedichte - suhrkamp]
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23.02.2012
nach grauen tagen
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eine einzige stunde frei sein!
frei, fern!
wie nachtlieder in den sphären.
und hoch fliegen über den tagen
möchte ich
und das vergessen suchen ---
über das dunkle wasser gehen
nach weissen rosen,
meiner seele flügel geben
und, oh gott, nichts wissen mehr
von der bitterkeit langer nächte,
in denen die augen gross werden
vor namenloser not.
tränen liegen auf meinen wangen
aus den nächten des irrsinns,
des wahnes schöner hoffnung,
dem wunsch, ketten zu brechen
und licht zu trinken ---
eine einzige stunde licht schauen!
eine einzige stunde frei sein!
ingeborg bachmann
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eine einzige stunde frei sein!
frei, fern!
wie nachtlieder in den sphären.
und hoch fliegen über den tagen
möchte ich
und das vergessen suchen ---
über das dunkle wasser gehen
nach weissen rosen,
meiner seele flügel geben
und, oh gott, nichts wissen mehr
von der bitterkeit langer nächte,
in denen die augen gross werden
vor namenloser not.
tränen liegen auf meinen wangen
aus den nächten des irrsinns,
des wahnes schöner hoffnung,
dem wunsch, ketten zu brechen
und licht zu trinken ---
eine einzige stunde licht schauen!
eine einzige stunde frei sein!
ingeborg bachmann
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22.02.2012
21.02.2012
finalement ...
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c'est finalement au plus fort de l'hiver, que j'ai compris qu'il existait en moi un invincible printemps.
albert camus
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c'est finalement au plus fort de l'hiver, que j'ai compris qu'il existait en moi un invincible printemps.
albert camus
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20.02.2012
ich möchte ...
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ich möchte wörter benutzen,
die nicht zu benutzen sind,
dachte ich.
ich möchte sprechen zu denen,
die ich liebe.
ich möchte nur einmal wieder
über einen tanzboden schwofen,
ohne girlanden,
nur einfach ohne erklärung sein.
rolf dieter brinkmann
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ich möchte wörter benutzen,
die nicht zu benutzen sind,
dachte ich.
ich möchte sprechen zu denen,
die ich liebe.
ich möchte nur einmal wieder
über einen tanzboden schwofen,
ohne girlanden,
nur einfach ohne erklärung sein.
rolf dieter brinkmann
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