das land sucht mit dem jahr
nach einem ort
dem ich nicht entkommen kann
der regnerische tag
die stille der birken
und deine haut
bald aber regt sich das wort
mit seinen reminiszenzen
ich bin in deinen leib gekleidet.
der zauber ist gesagt.
es ist ein waldrand im kopf.
die bäume säumen als muster
den schlafenden mohn.
die kinder sprechen blaue flüche;
verhexen den stammbaum ihrer schwestern
und die glut steigt auf,
der strahlende irrtum.
von draußen
ruft dein puls nach mir.
philipp blömeke [aus: krautgarten - forum für junge literatur; nr. 64/2014] gefunden bei fixpoetry .
blütenjäger lippenfromme auch jade
farbene augenlider sag mir wie viele
tage mir bleiben wenn ich das landes
innere nicht zu beschreiben vermag
mit seinem duft nach leichtigkeit
nach sommerwiesen diese filigranen
luftzimmer in denen zikaden singen
weisst du meine ränder sind nackt und
trügerisch das laub im haar das leise
flüstern die schmalen fingernägel immer
bewegen wir uns zwischen den räumen
grenzgänger auch wechselbälger scheint
mir und ohne netz - mais c'est la vie
meine liebe c'est la vie! - es sind dreizehn
stühle es sind bäume vor den fenstern
da wo ich wohne oder bin und vielleicht
weisst nur du wovon ich rede so dahin
gestellt die vielen spiegelbilder auch
blendungen im kopf sitzt meine ganze
wahrheit und schweigt
ich stelle mir den himmel vor. er ist so gross, dass ich sofort einschlafe, um mich zu beruhigen. beim aufwachen weiss ich, dass gott etwas kleiner ist als der himmel, sonst würden wir beim beten sofort einschlafen.
spricht gott fremde sprachen? kann er auch ausländer verstehen? oder sitzen die engel in kleinen, gläsernen kabinen und machen übersetzungen? und gibt es tatsächlich einen zirkus im himmel?